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Auf der Flucht - Jenseits von Eden -
 

Wohin soll ich mich wenden

In dieser schlimmen Zeit,

da Trost und Hoffnung enden

durch Hass und Grausamkeit?

 
Die Heimat ging verloren,

das Herz ist mir so schwer.

Die ich im Schmerz geboren,

sie leben nimmermehr.

 
Wo Milch und Honig fließen,

da ist kein Ort für mich,

weil sie ihr Herz verschließen

und jeder denkt an sich.

 
So wandre ich geschunden

umher im Lande Nod,

bis Hilfe ich gefunden,

sonst bleibt mir nur der Tod.



Auf der Flucht - die Lage


Zum Artikel über die Regierungserklärung der Kanzlerin am 24.09.2015        in ZEIT ONLINE

http://www.zeit.de/politik/2015-09/angela-merkel-fluechtlingskrise-regierungserklaerung-entwicklungspolitik?cid=5279905#cid-5279905

Auch in dieser Erklärung der Kanzlerin vor dem Bundestag ist von der "Sicherung der Außengrenzen" der Europäischen Union die Rede. Entscheidend wird sein, ob damit Flüchtlingen der Zugang verwehrt werden soll oder ob dieser grundsätzlich nicht eingeschränkt, sondern lediglich in ordnungsgemäßer Weise geregelt werden soll, also Registrierung, Unterbringung, Einleitung des Verfahrens zur Prüfung des Anspruchs auf Asyl oder Schutz gemäß Flüchtlingskonvention. Wenn allerdings die Sicherung der Außengrenzen in einem Atemzug mit der Forderung nach "Eindämmung des Zustroms von Flüchtlingen" genannt wird, wie das von am rechten Rande fischenden Unionspolitikern immer häufiger zu hören ist, muss befürchtet werden, dass das Aussperren von Schutzsuchenden als Option zur Lösung der Flüchtlingskrise ernsthaft erwogen wird. Das aber lässt sich weder mit der im Grundgesetz verankerten Pflicht vereinbaren, politisch verfolgten Menschen Asyl zu gewähren, noch mit unseren Pflichten gemäß Genfer Flüchtlingskonvention. Der vom CSU-Vorsitzenden hofierte ungarische Premier Orban, der Flüchtlingen mit Stacheldrahtverhauen den Zugang zu seinem Land verwehrt, darf keine Nachahmer finden!


Idomeni, Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien, 29.02.2016


Die Länder, durch die die sogenannte Balkanroute verläuft, haben ihre Grenzen geschlossen und lassen nur noch ein winziges Tageskontingent passieren. Das "Christliche Abendland" zeigt wieder einmal sein hässliches Gesicht und schießt mit Tränengas auf verzweifelte Flüchtlinge, darunter zahlreiche Kinder:

https://onedrive.live.com/redir?resid=20A3B8E7CAFDB689!161978&authkey=!AGkPKuzHcby3SEc&ithint=video%2cmp4

Derweil erklärt die Bundesregierung, die Zuwanderung nicht durch Sperrung der Binnengrenzen, sondern durch eine Vielzahl von Maßnahmen gegen die Fluchtursachen und durch eine Kontrolle der EU-Außengrenzen erreichen zu wollen. Bis das irgendwann einmal erreicht sein wird, halten uns Frau Mikl-Leitner und ihre Verbündeten notfalls mit Gewalt die Flüchtlinge vom Hals und überlassen sie dem völlig überforderten Griechenland.

Bildquelle: https://www.facebook.com/rahmanzai.abdulrahmanos
Quelle des Videos: https://www.facebook.com/Netzfrauen/




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